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Speck ohne Tier – geht das? (Speckwürfel vegetarisch / vegan / halal / koscher)

Speck ohne Tier - geht das? (Speckwürfel vegetarisch / vegan / halal / koscher), 4.8 out of 5 based on 8 ratings
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Lecker! Vegetarische Speckwürfel! :-)

Lecker! Vegetarische Speckwürfel! 🙂

“Schweinespeck kann man nicht ersetzen!” Diese unumstößliche Aussage habe ich vor einigen Monaten selbst noch getroffen. Ist aber nicht so. Für alle Gerichten, in denen man Speckwürfel verarbeiten möchte gibt es eine Lösung für das vermutlich größte Problem der Küche ohne Schwein. Ich will hier niemandem ein X für ein U verkaufen und ich bin von den meisten “Fleischersatzprodukten” selbst alles andere als überzeugt. Viele Eigenschaften von Fleisch kann man (derzeit) einfach nicht angemessen synthetisieren. Je weiter das Ausgangsprodukt jedoch verarbeitet wurde, desto mehr seiner spezifischen Eigenschaften verliert es – und so sind z.B. Speckwürfel erstaunlich gut zu imitieren. Selbst eingefleischte (haha) Tofu-Hasser konnte ich mit diesem Rezept davon überzeugen, daß “das Zeug” durchaus eine Existenzberechtigung hat. 😉

Zutaten:

  • 1 Block Räuchertofu (250g, Bio)
  • 2 mittelgroße Zwiebeln
  • 1 Tl Paprikapulver Edelsüß
  • 2 Tl Salz
  • etwas Raps- oder Sonnenblumenöl

 

Zutaten für vegane Speckwürfel

Zutaten für vegane Speckwürfel

Zubereitung:

Den Tofu auspacken, abtrocknen und würfeln. Wichtig für ein gutes Ergebnis ist, daß die Tofuwürfel wirklich fein werden. Eine Kantenlänge von 2-3 mm hat sich bewährt. In diesem Sinne, zuerst den Tofu in 2-3 mm dicke Scheiben, dann Stifte, dann Würfel schneiden. Die Zwiebel ebenfalls fein würfeln.

Zwiebel und Tofuwürfel mischen und mit dem Salz und dem Paprikapulver vermischen.

Eine Schmiede- oder Gusseisenpfanne mit etwas Raps- oder Sonnenblumenöl stark erhitzen. Den “Speck” in 2-3 Portionen gründlich unter gelegentlichem Rühren bei starker Hitze anbraten. Das dauert, je nach möglicher Hitze, etwa 5-10 Minuten pro Portion. In einer Schüssel abkühlen und 1-2 Stunden ruhen lassen. Fertig ist der “Fake-Speck”. Pur ist er schon sehr lecker und richtigen Speckwürfeln durchaus ähnlich. In diversen Gerichten weiter verarbeitet merkt kaum jemand, daß es sich um ein veganes Substitut handelt. Der Speck hält sich im Kühlschrank einige Tage, lässt sich also auch gut “auf Vorrat” herstellen.

Andreas Guse

Lebt seit einem viertel Jahrhundert in Köln und arbeitet seit einem Jahrzehnt als Software-Entwickler und IT-Consultant. Als Querdenker, Nervensäge, ambitionierter Hobbykoch, Outdoor-Fanatiker und Freund überlauter Rockmusik schreibt er hier über seine kulinarischen Erlebnisse.

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