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Kaffee-Trends und so…

Kaffee-Trends und so..., 5.0 out of 5 based on 1 rating
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Auch hipsterhaft: Kaffee-Automat auf Club Mate Kisten.

Auch hipsterhaft: Kaffee-Automat auf Club Mate Kisten.

Mit der Tatsache, daß sich an jeder zweiten Ecke einer deutschen Großstadt die Filiale einer großen Kaffee-Kette befindet, haben wir uns mittlerweile wohl alle abgefunden. Mich persönlich überfordert die Auswahl von Starbucks, Coffee Fellows & Co. nach wie vor – ich bin aber auch alles andere als ein Stammkunde. Auf Basis der gleichen paar Zutaten unter Zuhilfenahme diverser Sirupspielereien hunderte Variationen von “Milchkaffee” herzustellen hat mehr mit Lifestyle-Szene-Hipster-Kult, als mit Liebe zu Kaffee zu tun. “Ich hätte gerne einen koffeeinfreien Chai Latte mit fettarmer Sojamilch!” – wer diesen oder ähnliche Sätze aussprechen kann, ohne daß sich die Mundwinkel vor Verachtung kräuseln, darf gerne in ein trendiges Loft auf der Rückseite des Mondes (wahlweise nach Berlin Kreuzberg) ziehen.

Spannender als industriell gefertigter pseudo-individueller Kettenkaffee sind die vielen, vielen traditionellen oder auch innovativen Arten, Kaffee zuzubereiten. Ein Blick in das Blog Kaffee Partner offenbart hier viel Schönes. Von aktuellen Trends wie “cold brew”, also nicht heiß aufgebrühtem, sondern kalt gezogenem Kaffee, oder “bulletproof coffee” mit Butter + Kokosfett, bis hin zu traditionellen Zubereitungen wie dem Café Cubano oder dem türkischen Kaffee lässt sich hier viel über Kaffee lernen.

Ich persönlich bevorzuge ja nach wie vor die Zubereitung in der Mokka-Kanne auf dem Gasherd. Hierzu verwende ich frisch gemahlene Kaffeebohnen von Café Libertad, einem kleinen Kollektiv aus Hamburg, das fair gehandelten und politisch korrekten Kaffee verkauft. Wenn’s mal mehr als eine Tasse sein soll, ist die “French Press” mein Freund. Und der größte Teil meines Konsums entfällt wohl auf den Vollautomaten, der mir im Büro stets frischen Kaffee oder Espresso zubereitet. Und nein, außer Kaffee kommt da nichts in die Tasse. Nur beim Espresso ist ein wenig Zucker lecker – aber bitte schön kein brauner Roh-Rohrzucker. Auch wenn der total fair und bio und p.c. ist. Danke.

Hand auf’s Herz – zu Starbucks geht man doch nur wegen des offenen WLANs.

Andreas Guse

Lebt seit einem viertel Jahrhundert in Köln und arbeitet seit einem Jahrzehnt als Software-Entwickler und IT-Consultant. Als Querdenker, Nervensäge, ambitionierter Hobbykoch, Outdoor-Fanatiker und Freund überlauter Rockmusik schreibt er hier über seine kulinarischen Erlebnisse.

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